In Mexiko konnte die Etablierung des neoliberalen Entwicklungsmodells während der letzten Dekade nur durch die Anwendung eines autoritären Politikstils durchgesetzt werden. Der Protest der verschiedenen sozialen Bewegungen gegen diese gesellschaftspolitischen Veränderungen sah sich daher mit einer massiven Kriminalisierungsstrategie konfrontiert, die zum Ziel hatte, den gesellschaftlichen Widerstand zu brechen und Forderungen nach alternativen Gesellschaftsmodellen mundtot zu machen.
Geladen sind Vertreter aus Mexiko, die selbst Opfer dieser Kriminalisierungsstrategien sind: Trinidad Ramirez und Catalina Gonzales, Mitglieder der „Frente de Pueblos en defensa de la tierra“ aus San Salvador Atenco, Rubén Valencia, Mitglied des Kollektiv VOCAL und Norma Cacho aus Chiapas, sowie Vertreter der Mexiko- und Lateinamerikasolidarität, die über verschiedene Formen der Kriminalisierung in anderen lateinamerikanische Länder sowie in Europa berichten werden.
Seminar „Kriminalisierung der sozialen Proteste“, 10.-12.07 09, Kirchvers (bei Giessen); Eine Veranstaltung von Öku-Büro München und Motivés e.V Anmeldung: mex@oeku-buero.de, Infos:
BUKO News vom 18.06.09
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