Gemeinsame Aktion von Amnesty International und der GGUA Flüchtlingshilfe
Aktion 302 – Rettet eure Nachbarn!
302 Münsteranerinnen und Münsteranern droht die Abschiebung in den Kosovo.
Es liegt in unserer Verantwortung!
Kommt zum Aktionstag!
Samstag
18.07.2009
10 bis 16 h
Lambertikirchplatz, Münster
Interviews | Musik | Information
Keine Abschiebungen in den Kosovo!
Die Republik Kosovo und Deutschland haben ein Rückübernahmeabkommen beschlossen – eine wesentliche Regelung darin bestimmt, dass nunmehr auch Roma und Serben in den Kosovo abgeschoben werden können. Das Abkommen wurde am 6.Juli unterzeichnet und soll bereits jetzt in Niedersachsen, Hessen und in NRW umgesetzt werden.
Weitere Informationen:
http://www.ggua.de/Sonderseite-Bleiberecht-fuer-Roma.219.0.html
Roma-Treffen jetzt online: Positionen, Proteste, Termine
Hannover, 11.07.2009. Die Roma-Treffen setzen sich seit Herbst 2008 für einen sicheren Aufenthalt der Roma-Flüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien, Brennpunkt Kosovo, in Deutschland ein. Mit ihrem neuen Blog haben die Treffen jetzt einen zentralen Infopunkt im Internet eingerichtet: http://romatreffen.wordpress.com
Mehrere seit längerem bestehende Internet-Adressen mit gut recherchierten Informationen wie www.roma-kosovoinfo.com, www.romarights.wordpress.com oder die websites der Flüchtlingsräte werden durch den neuen Blog ergänzt.
Termine für die nächsten Roma-Treffen und gemeinsame Protestaktionen sind nun rechtzeitig im Internet zu erfahren. Denn Roma-Flüchtlinge brauchen starke
Kooperationspartner in der Zivilgesellschaft der Bundesrepublik: Mitwirken erwünscht!
Kontakt:
http://romatreffen.wordpress.com, info@roma-treffen.de
Aus: Presseinformation: Roma-Treffen online, 10.07.09
Die geplanten Abschiebungen von Roma in den Kosovo sind eine humanitäre Katastrophe!
GGUA-Redebeitrag zur Demo der Roma am 03.07.09 in Münster
Aktuelle Neuerscheinung:
Markus End, Kathrin Herold, Yvonne Robel (Hg.)
Antiziganistische Zustände
Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments
Antiziganismus ist ein weit verbreitetes und virulentes Phänomen, das in den westlichen Gesellschaften tief verankert ist. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen als »Zigeuner« diskriminiert und teilweise verfolgt. Gleichzeitig mangelt es an politischen und theoretischen Analysen. Das gilt auch für eine linke Kritik, die oft nicht über moralische Empörung hinaus geht. Dieser Sammelband soll zu einer breiteren und differenzierteren Diskussion und Kritik des Antiziganismus beitragen. Neben unterschiedlichen gesellschaftstheoretischen Ansätzen werden internationale Fallstudien zu Italien, Kosovo und Rumänien ebenso bearbeitet wie der Bereich medialer Repräsentationen und die Verwerfungen im bundesdeutschen Gedenken an den nationalsozialistischen Massenmord. Eine Kritik der Mehrheitsgesellschaft tritt hierbei an die Stelle eines nicht selten antiziganistischen Schreibens über Roma.
Weiter Informationen: Unrast Verlag
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