
Donnerstag, 21. Januar 2010, 19.30 Uhr DGB-Haus, Obere-Masch-Straße 10, Göttingen
Geschichtspolitik und Antiziganismus
Der Umgang mit dem NS-Völkermord an Sinti und Roma Vortrag von Kathrin Herold (Bremen) und Yvonne Robel (Hamburg) Der Gedenkschub der 1990er Jahre hat auch die noch in den 1980er Jahren als die vergessenen Opfer betitelten Roma ins gesamtdeutsche Erinnerungstableau integriert. Dennoch lässt sich anhand aktueller Beispiele, wie etwa der Diskussion über die Errichtung eines Roma-Mahnmals in Berlin, zeigen, dass auch die verstärkte Auseinandersetzung mit dem nationalsozialistischen Völkermord an Sinti und Roma wesentlich durch eine enge Verbindung von Gedenkpolitik und Antiziganismus geprägt wurde und wird. In ihrem Vortrag suchen Kathrin Herold und Yvonne Robel, Mitherausgeberinnen des 2009 erschienenen Sammelbandes Antiziganistische Zustände , nach Wegen, wie ein solchermaßen von Stereotypen geprägtes Sprechen über Roma entlarvt werden kann. Veranstaltet von DGB-Jugend Südniedersachsen/Harz
Weitere Informationen:
http://www.goest.de/9november.htm

Markus End, Kathrin Herold, Yvonne Robel (Hg.)
Antiziganistische Zustände
Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments
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aktuelle Rezension:
„Ce livre qui relève les carences des partis de gauche à ce sujet et dresse le bilan des méfaits est fort bien enrichi d’études historiques, ethnologiques, sociologiques. Avec beaucoup de place aux polémiques actuelles.“ Lionel Richard. In: le monde diplomatique, Octobre 2009.
Doing Gypsy: Wie funktioniert Antiziganismus? Von Vina Yun in an.schläge November 09
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