Die Medienhacker_innen des Zentrums für politische Schönheit kritisiert in einer Interviewaktion die germano-deutschen Zustände bei der Stiftung Flucht, Vertreibung und Versöhung. Die Deutsche Presse Agentur (dpa) hatte gestern eine Pressemitteilung der Stiftung Flucht, Vertreibung und Versöhnung ungeprüft übernommen.

Nachdem die Pressemitteilung für „Verwirrung“ in den Medien sorgte, erklärte “Dr. Robert Steinhäuser” “Dr. Robert Eckhäuser” gegenüber Metronaut :
Wir versuchen, die Stiftung in die Gegenwart zurückzukatapultieren. Hier wird gerade die Chance verpasst, an die Verfolgungen im Stalinismus, an die systematischen Vertreibungen in Bosnien-Herzegowina, Ruanda, Kosovo, Darfur und an die Millionen Flüchtlinge zu erinnern, die bis heute unter Vertreibung leiden. Wenn wir aus der Geschichte etwas lernen wollen, dann, dass Flucht und Vertreibung nicht nach Nationalitäten geordnete Anteilnahme und Aufarbeitung erfahren darf.
(…) Dass der Stiftungszweck mit einer rein germano-deutschen Veranstaltung im Europa und der Welt des 21. Jahrhunders nicht erreicht werden kann, wird angesichts der derzeitigen Diskussion und der Reaktionen auf die politische Aktionskunst unserer Pressemitteilung eindeutig klar.“
Weitere Aktionsziele des Zentrums für politische Schönheit werden in Aussicht gestellt:
„Unser politischer Dokumentarfilm zu den Ereignissen um Srebrenica von 1995 soll auf die Berlinale 2010 kommen. Und wir suchen derzeit nach Finanzierungsquellen für unsere 1.000 Rettungsplattformen für ertrinkende Flüchtlinge im Mittelmeer. Kostenpunkt: 5.6 Millionen Euro.“
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Jens Kastner, Bettina Spörr (Hg.)
»nicht alles tun«
Ziviler und Sozialer Ungehorsam an den Schnittstellen von Kunst, radikaler Politik und Technologie
AG Spass muß sein! (Hg.)
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jour fixe initiative berlin (Hg.)
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