Münster: Protestaktion gegen die Militärdiktaturen der islamischen Republik Iran

Donnerstag 11.02.2010, 12:00 Uhr bis Sonntag 14.02.2010, 14:00 Uhr,
Donnerstag auf dem Prinzipalmarkt und Samstag vor Karstadt Sport, Münster

Liebe Freunde,

Am Donnerstag, den 11. Februar 2010 feiert das verbrecherische Regime im Iran den Sieg der Revolution vor 31 Jahren. An dem Verbrechen der islamischen Republik Iran braucht man nicht mehr zu zweifeln. Sie töten, sie rauben die Stimme des Volkes, sie schießen auf unschuldige Menschen. Ja, die Menschen, die für Freiheit und Demokratie ihres Landes auf die Straßen gehen.

Liebe WeltbürgerInnen!

Die islamische Regierung war und ist aus militärischer Sicht die stärkste Militärmacht im Nahen Osten. Und diese hochpotente Militärmacht im heutigen Iran haben wir den west-östlichen Waffenexporteuren zu verdanken. Die islamische Republik hat seit über dreißig Jahren durch seine Milliarden Dollar aus Ölerlösen genug für die Stabilität seiner Terrorideologie im
Inland – und im Ausland – bezahlt. Die Länder, die an diesem Geschäft beteiligt waren und noch heute beteiligt sind, haben davon nicht schlecht profitiert. Die immanente Wirtschaftskrise der Beteiligten ist allmählich auf der ganzen Welt zu spüren.
Nun zu der islamischen Regierung des Iran: Nichts ist von diesem Regime übrig geblieben außer politische Provokationen und die Verbreitung des Terrors und der Furcht. Und bedauerlicherweise schweigt die Welt immer wieder vor dieser Provokation des Terrorregimes und der scheinreligiösen Diktaturen.

Die Weltmachthaber verschieben die Termine des Atomprogramms im Iran. Sie bezeichnen Ahmadinedjad in ihrer Presse als Präsident von Iran. Sie wissen aber auch, dass sich die Regierungen im Iran in den letzten 100 Jahren nicht anders verhalten haben als Ahmadinedjad und seine Verbündeten jetzt.
In der dunklen Geschichte Irans haben immer die Machthaber die Rolle der Räuber und Korrupten gespielt. Und die alten und neuen politischen Regierungen in der ganzen Welt haben kein anderes Verhalten, wie die jüngsten Äußerungen der Außenminister auf der NATO-“Sicherheits“konferenz in München am 6. Februar 2010.
Die nationale Sicherheit jedes Landes hängt davon ab, wie die Länder mit den Militärdiktaturen umgehen und in inwiefern sie sich gegen die Diktaturen einsetzen.

Wir haben bis heute weder ernsthafte Proteste noch eine Lösung seitens der west-östlichen Regierungen gesehen. Deshalb ist es an der Zeit, endlich die Welt aufzuwecken mit folgenden Fragen:
Ist die islamische Regierung im Iran ein Terrorregime?
Dann stellen wir allen politischen Verantwortlichen in der ganzen Welt, die sich für Freiheit und Demokratie einsetzen, nur diese eine Frage:
Bedeutet „Demokratie“ Hinrichtung, Ermordung, Verhaftung, Auspeitschen von unschuldigen Menschen, Hausdurchsuchungen der Freiheitskämpfer, Verhaftung der Studenten im tiefsten Schlaf, Raub der Stimme, Verhaftung der Journalisten und der Frauen?

Ja, der Himmel im Iran ist blau und grau. Das ganze Land fragt sich, warum schweigt die demokratische Welt? Leider haben viele Verbrecher in dieser Welt dasselbe Szenario hinterlassen und sind gegangen und die Welt schweigt immer noch.

Wir aber nicht!!!

Auf Facebook


Donnerstag, 11.2.2010

vor dem Rathaus auf dem Prinzipalmarkt von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Samstag, 14.2.2010
vor Karstadtsport/Cafe-Bar-Celona von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Iranisches Solidaritätskomitee in Münster

Unrast Bücher der Kritik

Sehnsucht nach Freiheit iran
Peyman Javaher-Haghighi
Sehnsucht nach Freiheit
Aufstieg der Demokratiebewegung im Iran
ISBN 978-3-89771037-039-9

Nach der manipulierten Präsidentenwahl im Juni 2009 stand der Iran für einige Wochen erneut im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Diesmal ging es aber weder um das Atomprogramm des iranischen Regimes noch um die Infragestellung des Holocaust durch Ahmadinedschad. Diesmal wurde der Iran mit Abertausenden tapferen Frauen und Männern assoziiert, die unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit und Demokratie demonstrierten. Die Proteste waren aber nur ein Hohepunkt einer traditionsreichen Demokratiebewegung, die nach wie vor überall im Lande präsent ist.
Die Demokratiebewegung im Iran stellt der Schwerpunkt dieses Buches dar. Durch eine Fülle von Informationen werden einerseits die Entwicklung dieser Bewegung und andererseits das repressive politische System analysiert. Außerdem wird die Iranpolitik der USA und EU unter die Lupe genommen. Aktuelle Medienthemen, wie die iranische Außenpolitik oder der Atomstreit lassen sich differenzierter in einem anderen Licht betrachten. Dabei geht es stets um eine kritische Darstellung der gesellschaftlichen Verhältnisse und der politischen Strukturen im Iran.

iran, mythos
Peyman Javaher-Haghighi
Iran, Mythos und Realität
Staat und Gesellschaft jenseits von westlichen Sensationsberichten
ISBN 978-3-89771-031-3

Kaum ein anderes Land in der Welt sorgte in den letzten 30 Jahren für so viele Überraschungen im Westen wie der Iran. Dies ist zum Teil einer selektiven Berichterstattung von Massenmedien geschuldet, die zu einem verzerrten Blick auf die iranischen Gesellschaft führt.
Der Autor setzt sich mit gängigen Annahmen, Klischees und Vorurteilen über den Iran kritisch auseinander. Durch eine Fülle von Informationen werden einerseits das repressive politische System und andererseits die verbreitete Demokratiebewegung im Iran vorgestellt. Außerdem werden die US- und EU-Politik bezüglich des Iran unter die Lupe genommen. Aktuelle Medienthemen, wie die iranische Außenpolitik, der Atomstreit sowie die Aufgaben der weltweiten Friedensbewegung in diesem Streit lassen sich differenzierter in einem anderen Licht betrachten. Dabei geht es um eine kritische Darstellung der politischen Strukturen und der gesellschaftlichen Verhältnisse im Iran.


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