Dekadenz-Debatte: Gays against Guido

„Westerwelle steht für den Typus eines angepassten Karrieristen, der ausblendet, dass erst die schwule Emanzipationsbewegung der 1970er Jahre die Basis geschaffen hat, auf der ein Homosexueller überhaupt Parteivorsitzender, Bürgermeister oder Minister werden kann, ohne sich permanent verstellen, erklären oder rechtfertigen zu müssen. (…) Die Schwulenbewegung hat jahrzehntelang gegen die Verknüpfung der Begriffe Homosexualität/Dekadenz gekämpft. “ Wolfgang Müller. Im FR-Interview „Das FDP-Gelb steht inhaltlich für nichts“ erklärt er, warum er die „Gays against Guido“-Aktion in Bewegung gesetzt hat und was Neo-Individualliberalismus bedeutet.


Weiter Informationen
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Um diesem Trend entgegenzuwirken, entwickelten Gegner des Neo-Individualliberalismus den Button: »Gays against Guido«. Dieser stellt wohlgemerkt nur eine von unzähligen Möglichkeiten dar, auf die Gefahren des Neo-Individualliberalismus aufmerksam zu machen. Dessen größte und wirksamste Kraft besteht gegenwärtig in seiner Unwahrgenommenheit und damit seiner Unangreifbarkeit: In der Maske des Selbstverständlichen lauert der neue Terror.

Wolfgang Müller: Der Terror der Selbstverständlichkeit. Neo-Individualliberalismus. Spex 21.12.2009

Matthias Mergl zum Begriff Neo-Individualliberalismus in diesem Blog: Die Grünen ignorieren ihren Rassismus im Wahlkampf

Der Artikel Neo-Individualliberalismus im Gender@Wiki:
http://www.genderwiki.de/index.php/Neo_-_Individualliberalismus

Button

gays against Guido Button - foto antiterra
Die Buttons gibt es in Berlin im Silverfuture und im Möbel Olfe gegen eine Spende zu haben. (Info und Foto via antiterra)

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[Zusammenfassung]


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